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Zeynep Arslan

Mut haben – Einspruch erheben!

ZEYNEP ARSLAN

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Frauen, Männer, LGBT-IQ, Schüler*innen, Studierende, Jugendliche, Pensionist*innen, Arbeiter*innen, Arbeitslose, Familien, Alleinerziehende und alle… wir können…

 

die letzte Regierung hat besonders deutlich gemacht, dass Entscheidungen über die Interessen jener Menschen getroffen werden, die dann am Ende von den Konsequenzen dieser betroffen sind. Es ist bekannt, dass am Arbeitsmarkt manche Berufsbranchen die zwölf-Stunden Arbeitszeit drinnen haben, doch ebnet das noch lange nicht den Weg dazu, diese Zwölf-Stunden von der Ausnahme zur Regel zu machen. Inwiefern sind Menschen, die sich diese Zwölf Stunden Tagesarbeitszeit nicht leisten können vor den Profitinteressen der Arbeitgeber*innen heute geschützt?

Im 21. Jahrhundert sind wir aufgerufen über die Verbesserung der Situation der werktätigen Menschen zu diskutieren und entsprechend neue Wege zu bahnen, doch wird durch die gegenwärtige Politik im Interesse der Konzerne und Unternehmen das Gegenteil unternommen. Es bestimmen jene Themen den Diskurs, die zum Nutzen der Arbeitgeber*innen sind, wie z.B. die Einführung des Systems „agiles arbeiten“. Was bedeutet „agiles arbeiten“? Für viele Menschen ist dieses von den USA importierte „etwas“ bis heute kein Begriff, doch kurz und bündig heißt „agile Arbeit“: Verkürzung der Entscheidungswege, Abbau von „überschüssigem“ Personal, Erzielung schneller(er) und effizienter(er) Entscheidungen. Das Ergebnis bedeutet für viele Dienstnehmer*innen Erhöhung des Leistungsdrucks, Aushöhlung der Lebensqualität, höhere psychische Belastung, was sich im Endeffekt auf Gesundheit und Sozialisation massiv auswirkt. Oft werden „überforderte“ Mitarbeiter*innen dann auf direktem Weg zu Psycholog*innen und –therapeut*innen weiterverwiesen, um dort sich „auszukurieren“, wieder „Arbeitsmarkt-tauglich“ zu werden und weiter zu „funktionieren“.

Die Werktätigen des letzten und vorletzten Jahrhunderts haben sich dafür eingesetzt, um unter menschenrechtswürdigen Bedingungen zu arbeiten und dazu hat die Durchsetzung der Acht-Stunden Tagesarbeitszeit und soziale Absicherung gezählt. Anstatt heute über Möglichkeiten der weiteren Herabsetzung dieser auf die 30-Stunden Woche zu diskutieren wurde vor der österreichischen Öffentlichkeit die 60-Stunden Woche glatt eingeführt.

Immer mehr Menschen möchten Arbeit und Leben balancieren, um mehr Zeit für sich, ihre Familien, Freund*innen, ihre Gesundheit und ihre Sozialisation zu haben. Trotz der prekären Voraussetzungen ziehen sie es sogar vor in die Teilzeitarbeit zu gehen. Die Voraussetzungen für die Veränderung der Allmacht der Vollzeitarbeit, die bessere Ergebnisse für die Pension garantiert, zu entwickeln werden durch die aktuelle Politik nicht ermöglicht. Es sind vor allem Frauen, die von der Prekarität der Teilzeitarbeit betroffen sind, zumal sie es sind, die aufgrund von Kinderbetreuung und Pflegearbeiten aus dieser Spirale nicht mehr hinauskommen und damit im Alter armutsgefährdet sind. Der Punkt, dass die Männer bis heute die besseren Verdiener* sind und wir noch weit davon entfernt sind, dass „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ gilt, sind es Frauen, die wiederum systematisch schwierigere Wiedereinstiegschancen in den Arbeitsmarkt zurückstecken müssen. Viele Frauen sind psychisch belastet, weil sie aufgrund dieser systemischen Strukturen tatsächlich ans Haus, Herd und Kind gebunden sind.

Das Bruttoinlandsprodukt in Österreich beträgt 416,17 Milliarden USD (2017) und pro Österreicher*in ist eine Höhe von 47.290,91 USD (2017) zu berechnen, was die Statistiken, die Österreich zu den reichsten Ländern der Welt proklamiert verständlich macht. Doch wie sieht die Realität aus? Die Statistiken zeigen nicht direkt, dass die Österreicher*innen mehr als die Hälfte ihrer Gehälter für Wohnungs- und Hauskredite ausgeben. Eine beachtenswerte Zahl an Österreicher*innen soll im Besitz von einer Wohnung oder einem Haus sein, doch bei näherer Betrachtung stellt sich heraus, dass sie kreditverschuldet sind. Die Mieten sind zu hoch, was bei vielen Österreicher*innen die Idee unterstützt, doch in ein Eigenheim zu investieren wenn schon so viel bezahlt werden soll, doch die Schuldenfalle, in die die Menschen durch die Banken hineingelockt werden ist immens.Während die Wohnpolitik in den anderen Bundesländern Österreichs mit diversen Hürden und Herausforderungen verbunden sind, spielt Wien eine Vorbildrolle weltweit, doch auch hier fiel die Idee der Privatisierung der Gemeindewohnungen. Allein die Thematisierung einer möglichen Privatisierung der Wiener- Gemeindebauwohnungen ist neben der tatsächlichen Einführung der Zwölf-Stunden Tagesarbeitszeit eine weitere Respektlosigkeit der gegenwärtigen Politik gegenüber die mit Schweiß und Blut erkämpften Errungenschaften der Österreicher*innen der ersten Republik.

Insgesamt gibt es Lösungen und Alternativen. Das Rad muss nicht wieder erfunden werden und es gibt genug Vergleichsmodelle in der Welt, und sogar auf der österreichisch-kommunaler Ebene! Die zweitgrößte Stadt Österreichs, Graz hat in den letzten Jahren besonders beispielhafte gesellschaftspolitische Initiativen im Interesse der Grazer*innen erzielt, die gute Ansätze für die anderen Bundesländer und Regionen bieten können. Stadträtin Elke Kahr kann die Erfolge in Graz detailliert schildern und Lernprozesse für Interessierte ansetzen.

Das Problem sind nicht die Menschen, das Problem sind nicht wir! Und das Problem sind auch nicht die Flüchtlinge, über die die gegenwärtige Politik Angstmache und Sozialabbau betreibt. Das Problem ist das System, das von einer Politik definiert ist, die im Interesse der Unternehmen und Konzerne und zugunsten der reichsten zehn Prozent in Österreich arbeitet, die neunzig Prozent des Gesamtvermögens innehat. Während dieser Bereich von der Politik nicht berührt wurde, wurde neben der Einführung der Zwölf-Stunden Tagesarbeitszeit die Kürzung der Sozialleistungen vorgenommen. Das ist tatsächlich ein „Klassenkampf von oben“, in der durch Politiker*innen, die ca. EURO 9.000.- im Monat verdienen, Menschen zumuten, dass sie monatlich mit EURO 885.- über die Runden kommen sollen. Es ist Univ. Prof. Dr. Ivo Hajnal, der mit seinem Team die Alternative Liste in Innsbruck gegründet hat und der die gegenwärtige Politik in Österreich zum „fremdschämen“ erklärt.

Es ist Zeit für Veränderung und es ist Zeit für Gerechtigkeit! Es sind jene sozialen und menschenrechtlichen Errungenschaften, für die stets gegen die Entscheidungsträger*innen „da oben“, gekämpft wurde, die von diesen aber wieder angegriffen werden. Diese Errungenschaften sind stets umkämpft und es ist die Aufgabe jener Menschen, die die Konsequenzen dieser Entscheidungen tragen, Einspruch zu erheben! Einspruch für ihre Gegenwart, für ihre Zukunft und die Zukunft ihrer Kinder. Diesen Einspruch möchte das Wahlbündnis „Alternative Listen“ zusammen mit den Menschen, die innerhalb der österreichischen Staatsgrenzen in einem gemeinsamen Lebensraum vereint sind, erheben. Dabei sind die Österreicher*innen nicht durch die „von den obigen“ konstruierten künstlichen Grenzen Sprache, Kultur, Ethnie, Religion gespalten, sehr wohl aber durch Zugehörigkeiten zu arm und reich, Frauen und Männer, Alleinerziehende und Familien etc. Diese Spaltungen gießen nur Wasser in die Mühlen der im rechts-politischen Lager – zwar nicht homogen, aber doch als organisierter Bund auftretende Politik in Österreich. Es ist daher Zeit zur Verbündung aller Kräfte und Gruppen, die nicht den Profit, sondern die Menschen in das Zentrum ihrer Politik setzt…

23.07.2019

FOTO: Kommunistische Partei Österreichs

 

kaynak: https://www.zeynemarslan.com

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Zeynep Arslan

Einer der letzten Transmitter der oralen Tradition des indigenen Dersim… Firik Dede… [1]

AleviNet

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Er wurde Zeuge des Dersim Genozids und erfuhr Zeit seiner physischen Existenz auf Erden jenes furchtbare Leid, das Menschen anderen Menschen jemals zufügen können. Als einer der letzten Vertreter der „Derwiş Cemal Ocak Pire”[2] war er außerdem der letzte Vertreter der TransmittorInnen der oralen Tradition des Kızılbaş-AlevitInnentums.[3] Der aus Dersim Ovacık (Armenisch: Pulur) stammende Firik Dede starb[4] im Jahre 2007 im Alter von 106 Jahren.

Sein Leben ist eine Art Kurzfassung der Geschichte von Dersim. Einen wichtigen Teil seines Lebens verbrachte Firik Dede in Armut und stets im Exil. Danach kehrte er zurück nach Dersim. Die Täler, Schluchten und Berge Dersims erinnern alle DersimerInnen noch heute an die Schreie und Hilferufe der 1938 in Blut erstickten Frauen, Männer und Kinder. Firik Dede konnte nicht ahnen, dass er auch sein zweites ’38 wieder in Dersim erleben würde. Er konnte nicht wissen, dass er seine Kinder, die er mit Schweiß und Blut großgezogen hatte, wieder in der „Erde der Derwische“ bestatten würde (zazakische und kurdische AlevitInnen nennen diese Erde Hardo Dewres). 1938 lag einige Zeit zurück, und niemand konnte ahnen, dass die Menschen je noch einmal dermaßen brutal sein könnten…

Der jüngste Sohn namens Behzat studierte an der LehrerInnenschule in der Großstadt und kam in den Tagen der Militärjunta im Jahre 1981 zu Besuch zu seiner Familie in Dersim. Die Generäle der Junta hatten damals alle Dörfer und Regionen Dersims unter Besatzung und Kontrolle genommen. Die Soldaten nahmen zwei Söhne des Firik Dede zu sich mit in den Wald, unter dem Vorwand, dass die Söhne die Militärs in der Region führen sollten. Die Soldaten verbanden indes die Augen des älteren Bruders und folterten den jüngeren, Behzat. Firik Dede machte sich auf die Suche nach seinen Söhnen und bemerkt nach kurzer Zeit den Geruch von verbranntem Fleisch aus dem Wald steigen. Er bewegt sich in Richtung des aufsteigenden Rauchs und hört die Hilferufe seiner Söhne. Er bewegt sich mit größter Kraft nur schwerfällig, ja fast schon auf allen Vieren, im Wald in Richtung des Geschehens: „Piye mi…Behzata mi…“ (Dt. Meine Söhne…mein Behzat). Was er sieht, ist der angezündete Körper des einen Sohnes, während der andere mit Händen, Füßen und Augen an einen Baum gebunden ist. Keine Worte können diesen Schmerz mehr definieren…

Von diesem Zeitpunkt an trauerte Firik Dede um seine beiden Söhne. Er rührte seinen Bart und seine Haare nicht mehr an. Sie kamen nie wieder in Berührung mit einer Schere. Seine Tränen fanden nie wieder ein Ende und kein Wort mehr kam über seine Lippen …

Sein Verstummen ist gleichzeitig ein Raum, in dem Firik Dede unsere Geschichte, die wir seit 1938 verloren haben, einzwängt. Jene Menschen, die seine Kinder ins Feuer warfen, machen zugleich noch einmal deutlich, dass das Feuer in Dersim niemals erloschen ist. Firik Dede schwieg seither. Das Feuer, das den Körper seines Sohnes schluckte, verlosch nie und wurde nie in Worte gefasst …

Nach diesem Erlebnis kam Firik Dede mit verschiedenen Derwischen in Pulur zusammen: Piro Newes, Aydınã Heşi, Qeramanã Mırci und Rızaã Berti. Jene İnsan-ı Kâmil[5] kamen regelmäßig zusammen und verrichteten gemeinsam ihre kızılbaş-alevitischen Glaubensrituale, stets in Begleitung des Tembur[6], und schwiegen zusammen mehrere Stunden lang (Tr. Konuşma Orucu, Dt. Gesprächsfasten). Solche Rituale werden auch in diversen schamanischen sowie buddhistischen und anderen Glaubenssystemen praktiziert. Das Schweigen kann auch folgenderweise verstanden werden: Wir haben viel geredet und es hat nichts geholfen. Lasst uns der Natur unsere Ohren sowie Herzen öffen, und sehen wir, was sie uns zu sagen hat.

Firik Dede ist einer der letzten İnsan-ı Kâmil von Dersim und Vertreter des Ena-El Hak[7]Glaubens. Er ist eine spirituelle Person des “yüzü şems-i kamer” und “gözleri nur”, der ein Leben fern von weltlichen Aspekten und in Einklang mit der Natur führte. Sein Haus bestand lediglich aus einem Bett, einer Kochplatte, seinem Tembur und den vier Wänden.

Es ist wichtig, Firik Dede und seinesgleichen stets in Erinnerung zu behalten und über ihn zu erzählen, denn Menschen wie er sind RepräsentantInnen unserer Geschichte, unserer Herkunft, unserer Abstammung und unserer Vergangenheit. Jene aber, die ihre Vergangenheit verlieren, werden einer orientierungslosen Zukunft entgegenlaufen und sich selbst verlieren. Sie werden die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht definieren können.

Firik Dedes Leben umfasste hundert Jahre in Unterdrückung, Gewalt und Armut. Es umfasste das Schweigen gegenüber einem Leiden, das nicht in Worte gefasst werden kann. Möglicherweise wollte dieses Schweigen uns, die Nachfahren der DersimerInnen, vor neuer Gewalterfahrung beschützen und bewahren. Die Sprache dieses Schweigens war das Zazaki. Jene Sprache, das von dominanten Strukturen stets als inexistent betrachtet wurde und durch die UNESCO im Jahre 2010 als “bedrohte Sprache”[8]kategorisiert wurde.

Firik Dede ging von uns. Sein Gedächtnis war stets ein Geheimnis. Er ging von uns mit seinem langen Bart und diesem seinem Geheimnis. Was er uns zurückließ, sind ein einhundert Jahre langes Leben, die orale Tradition des Kızılbaş-AlevitInnentums, sein Tembur und sein Lied:

Seni sevenlerin can içinde canısın
Du bist das Leben in den Herzen der dich Liebender
Aşıklar katredir, sen ummanısın
Die Liebenden sind die Tropfen, du bist der Ozean.
Gönül bir gemidir sen dümenisin
Das Herz ist ein Schiff, doch du bist das Ruder
Yelken açmak ister bu dervişlerin
Diese Derwische möchten dessen Segel öffnen

Wir haben das Leid von unseren Vorfahren übermittelt bekommen. Sehr lange haben sie geschwiegen, doch dieses Schweigen weckte Fragezeichen in unseren Köpfen und wir fingen an zu fragen. Das Leid, das wir in unseren Herzen trugen, erhielt einen Namen. Die Türen zur Vergangenheit öffneten sich uns, und wir begannen unsere Gegenwart zu verstehen…

Wir sind die Kinder eines Glaubens, der die Liebe in die Herzen der Menschen pflanzen möchte und der durch diese Liebe zur Schöpfungskraft des Universums gekennzeichnet ist. Wir sind die Enkelkinder von Firik Dede. Er war derjenige, der die größte Last auf seinen Schultern tragen musste, und folgende Worte definieren nun auch unser Dasein heute: Ölüm ölür, biy ölmeyiz (Dt. Der Tod stirbt, doch wir nicht).

 

[1] [Original in Türkisch durch Hüseyin Tunç verfasst; Übersetzung ins Deutsch: Zeynep Arslan].

[2] Jede und jeder Alevi-Kızılbaş gehört einem Ocak an. Besonders die Ost-AlevitInnentümer sind durch ein Ocak-System definiert. Ocak sind Familien, die das Wissen dieses oral tradierten Glaubens innehaben und es transmittieren. Derwisch Dschemal (Tr. Deriş Cemal) ist eines dieser Familien.

[3] Es gibt verschiedene AlevitInnentümer. Die Kızılbaş AlevitInnen sind die Ost-AlevitInnen (Begriff siehe Hans Lukas Kieser 2001). Die Kızılbaş sind jene, die im 15. Jahrhundert gegen das sunnitisch-orthodoxe Osmanische Imperium sich mit den safewidischen HerrscherInnen des Persiens verbündeten. Näheres zum Begriff siehe Arslan 2018.

[4] In den AlevitInnentümern heißt das „Hak’a yürüdü“ (Dt. die materielle Existenz ging zur spirituellen, d.h. zur schöpferischen Existenz zurück; Z.A.).

[5] İnsan-ı Kâmil ist jene Stufen, in der den AlevitInnentümern zufolge die Menschen nach der Bereinigung ihrer Seele zum „vollkommenen Menschen“ werden.

[6] Tembur wird jenes Saiteninstrument genannt, das nur drei Saiten hat, mit den Fingern gespielt wird und mit der die hunderte Jahre alte Liturgie transmittiert wird. Dieser Tembur wird auch Dede Sazı (Dt. Instrument der Dede). Die Dede sind die Nachfahren der Ocak-Familien und jene, die die Liturgie transmittieren. Es gibt auch die weiblichen Nachfahren der Ocak, die die Liturgie transmittieren können. Diese werden Ana (Dt. Die Mutter) genannt. Näheres zur Position der Frauen in den AlevitInnentümern siehe Arslan 2018.

[7] Hallac-ı Mansur war ein persischer Denker und Dichter und er kritisierte jenen Islam, der immer orthodoxer und autoritärer wurde. Er sagte Ena-El Hak, was so viel heißt wie: Ich bin Gott. Damit wurde er der Ketzerei beschuldigt und im 10. Jahrhundert erhängt. Faik Bulut 2018, Ayfer Karakaya-Stump 2018, Gülfer Akkaya 2014 und Arslan 2018 zufolge sind alle oppositionellen Kräfte, die sich gegen diese Form des Islam auflehnten und je nach zeitgeschichtlichem Kontext verschiedene Namen hatten, zuletzt eben Tahtacı, Abdal, Kızılbaş etc. zuletzt ab dem Ende des 19. Jahrhunderts unter dem Sammelbegriff AlevitInnen zusammengefasst erklärt werden werden.

[8] Siehe dazu: UNESCO Atlas of the World’s Languages in Danger:http://www.unesco.org/languages-atlas/ [26.07.2018].

Veröffentlicht im Wiener Jahrbuch für Kurdische Studien 6 I 2018

Dersim 1938. 80 Jahre Genozid – Vertreibung und die Folgen.

HerausgeberInnennamen des Einzelbandes: Zeynep ARSLAN, Christoph OSZTOVIC, Katharina BRIZIC, Agnes GROND, Thomas SCHMIDINGER, Maria Anna SIX-HOHENBALKEN

KAYNAK: https://www.zeynemarslan.com/firik-dede/

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Zeynep Arslan

Dersim’in Kızı Hakk’a Yürüdü… Huriye Aslan…

ZEYNEP ARSLAN

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…“iki tutam saç“ belgeselinde tanıdık onu. Hardo Dewres’in bağrından kopartılarak ‘Türkleştirilmek‘ üzere Türk Subaylarına verilen bu koca yürekli kadını. O, yaşadıklarını başka türlü anlatıyordu. Okul eğitiminden uzak olan bu kadının kullandığı dil ve hissettiklerini yansıtması onun, yaşamı anlayarak ve içselleştirerek yaşadığını ve bir ömre neleri sığdırdığını gösterdi bize.

Huriye Aslan, Dersim ’38in bir tanığıydı. Onun ve diğer Dersimin Kızlarıyla birlikte Dersim ’38 farklı bir boyut kazandı gözlerimizde. Yıllarca susmaya mahkum edilmiş bu kadın hiçbir şeyi unutmamış ve bizlere aktarmakla büyük bir misyonu da sırtlamıştır. İçinde bulunduğumuz fakat anlamlandıramadığımız duygu hallerimize tercüman olmuş ve onların sebeplerini fark etmemize katkı sunmuştur. Onun sayesinde kendi benliğimizin ve aidiyetimizin daha da farkına vardık. Bugün durduğumuz ve baktığımız yerin altyapısını anladık.

Dersimin bu kızı bize bir kapı araladı. Karanlık bir zamanın en derinlerinden gelen fakat bir o kadar da güçlü ve kararlı olan bu sesin sahibi Huriye Aslan’dı.

“Ben 8, 9 yaşındaydım. Annemi babamı görmemişim. Amcamın yanında kalıyordum. […] Amcama ‘Baba‘ diyordum […] İnsanları bir ormana koydular.
Herkes kaçtı, ben kaçamadım. Beni yakaladılar. […] Elazığ’a götürdüler. […] saçımı kestiler.“

derken, saçlarının kesilmesinden sonra sızının bugüne dek içinde kalmış olduğunu anladık. Köyünden, ailesinden alıkoyulmuş, Türk askerlerinin içinde bulmuş kendini. Kara Vagon’da ‘batıya‘, Samsun’a gönderilmiş önce. Bu yolculuğun ondan bıraktığı etkileri konuştuğu vakit boğazında düğümlenen kelimelerden anladık. Yaşadıklarına hala inanamazmış gibi ve belkide anlattıklarına kimsenin inanmayacağı duygusuyla kimi zaman şaşkın ifadelerle döküldü sözcükler dilinden. Bir Türk ailesine verilip, orada bir ‘Besleme‘ gibi yaşamak zorunda bırakılan Dersimin Kızı üç gün oruç tutup ‘Xızır, Xızır! Ya beni öldür, ya kurtar!“ diye dualar etmiş. En çokta burada tutamadı gözyaşlarını anlatırken geçmişten günümüze uzanıp gelen bu acıyı. Ama “o topraktı ve dayandı“.

Huriye Aslan belki de biraz daha şanslı olan Dersim Kızlarındandı. Akrabaları onu yıllar sonra bulmuşlar. “Ben kendi milletimi istiyorum“ diyen bu kadın, yine kendi kültüründen bir insanla izdıvaç yapmış. “Çimenin üzerinde yatıyorduk, ama mutluyduk“ diyen derin izleri yüzündeki çizgilerde taşıyan bu kadın, Şükrü Aslan gibi Dersim değerlerine sahip çıkan ve çalışmalarıyla geçmişten geleceğe ayna tutan bu değerimizinde, annesidir.

Annenin yeri her yaşta aynıdır ve unutulmaz. Anne gittiği zaman yetim kalır insan her yaşta. Sığınacak bir liman kalmamıştır artık, bir kez daha büyümüştür insan…

Şükrü Aslan hocamıza sabırlar diliyoruz. Yakınlarına başsağlığı. Ve Dersim halkı bir kızını daha kaybetti. Ne mutlu onu bize kavuşturmuş “iki tutam saç“ projesinin ekibine ve hepimizin yüreklerinde iz bırakmış Huriye Aslan’ı hiçbirimizin unutmamasına sebep olmuş Canlara…

24.06.2019

İlk yayınlanan adres: https://www.zeynemarslan.com

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Zeynep Arslan

“Ali Yolu“ / “Alevi İslam Toplumu“ ismiyle Avrupa Alevilerinin içinde örgütlenmeye çalışanlara dair…

ZEYNEP ARSLAN

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ZEYNEP ARSLAN

İnsan-ı merkez alan Alevi anlayışı, öğretisini bir nevi “ruhban sınıfına“ bırakılmayacak kadar “Can anlayışı“ odaklıdır. Can’ın esas olduğu bir öğretide bir grubun ‘kendini salt soya bağlayarak oradan bir otorite sağlama umudunu‘ kabul etmez. Alevi öğretisi “rızalık“ ilkesinde, yoldaşlığı ve yarenliği arzeder. Alevi canlarının olduğu heryerde siyaset, tarih, inanç ve insana ve yaşama dair herşey vardır. Çünkü Alevi öğretisi yaşayan ve dünyevi bir öğretidir…

“Ali Yolu“ / “Alevi İslam Toplumu“ ismiyle Avrupa Alevilerinin içinde örgütlenmeye çalışan bir grup var. Bu yapı giderek güçlenen bir özgüvenle hareket sahasını genişletmeye ve topluma nüfuz etme oranını yükseltmeye çalışıyor. [İlk etapta göze çarpan ise şu ayrıntı oluyor: Bütün Alevi yapılanmalarının içinde sürekli aynı profiller öncülük ediyor ve ön sıralarda yerlerini alıyorlar. Bunlar bir kuramın stabil kalmasının ve statükoculuğun derinleşmesinin vede marjinalleşmenin önünü açmanın da aktörleridir aynı zamanda. Bu cümle, bütün Alevi kurumlarına ilişkin bir ifadedir.] 19.12.2018 tarihli “AABF Kuruluş Amacına Dönmeli“ çağrıları ve şu günlerde “Ali Yolu“ adı altında düzenledikleri toplantılar, bu hareketin arkasında “başka“ bir aklın olduğuna işaret ediyor. Bu yazımda konuyu bu tarafından irdeleyeceğim;

Belirttiğim çağrıda “Alevi kurumları içinde bulunup, Alevi inancını siyasî/ideolojik hedefleri ve çıkarları için kullananlar ve ‘İslam Dışı Alevilik‘ fitnesini Alevilerin arasında yaymaya çalışanlar bütün Alevi kurumlarını derhal terk etsinler“ cümlesini kullanmışlar. Buradan hareketle “İnançta Birlik“ çağrısında bulunuyorlar.

Biraz tarihe bakalım; Arap yarımadasında 8.yy’dan itibaren “Bâtıni Hareketler“ gelişmiştir. Bunlar köylü ve toprakla uğraşan “kul“/“teba“ zümresini oluşturanlar tarafından oluşturulmuşlardır. Kureyş kabilesinin üyeleri “İslam temsilcileri“ aristokratlar olarak bu zümrenin üzerinde egemen olan kesimi teşkil ediyordu. Feodal devlet sistemini yöneten bunlar otoriteyi sağlamak üzere halkın üzerinde çeşitli baskı araçlarını kuruyorlardı. Elbette, insanlık tarihi boyunca olduğu gibi, burada da muhalif (şu durumda bâtıni) hareketler gelişti.

Bâtıniler “İslam’ın sömürücü düzenine“ karşı ortaya çıkmışlardır. Bütün diğer sami ve semavi dinlerde de olduğu gibi İslam’da bir adalet, eşitlik ve özgürlük talebiyle ortaya çıktı fakat kurulan İslam devleti sınıfsal bir temele dayanıyordu (Efendiler/Yönetenler, Hür İnsanlar, Mevaliler, Köleler).[1] Kılıcın zoruyla yayılan İslam ve insan haklarının olmadığı bir dönemde, “onlar gibi görün ama gerçek bilgiyi aşıla“ şiyarıyla harket eden “bâtıni hareketler“in içeriği ile ilgili Bulut Sıhabeddin el Nuveyri’nin dönemin ‘Dendan‘ lakabıyla bilinen Muhammed bin Hüseyin bin Çahar Bextar’ın şu ifadesini alıntılıyor[2]:

[…] O halde, Şii mezhebinden görünüp Ehl-i Beyt’i severmiş gibi yapacaksın! Ona ağıt yakıp, davasını güdüyormuş gibi davranacaksın! O zaman göreceksin ki, insanlar seni haklı bulacaklar. Sonra İslam’ın ne olduğunu Ehl-i Beyt’e yapılan zulümle özdeşleştirip, ‘İşte İslam budur!‘ demeye getireceksin! […].

İsmaililer bâtıniliğin radikal kolunu oluşturularken Şiilik daha ılımlı ve uzlaşmacı bir çizgide hareket ediyordu.[3] Dönemin koşullarında, gizlilik (zahir-bâtın) ve “takiye“ uygulamak can güvenliği açısından önemliydi. Halkların otantik inanışları ile harmanlanan İslam karşıtı bu hareketler, belli bir aristokrat ailenin (Kureyşler, Abbasiler, Emeviler) despoti devlet yönetimine karşıydı. Onlar, daha sonraki süreçlerde Karmati, Hurufi, Râfizi vs. gibi isimlerle yönetim tarafından ‘ötekileştirilenler‘ olarak varolmaya devam ettiler. Bu hareketlerin, uğruna mücadele verdikleri toplumsal yaşam ise eşitlikçi, adaletçi ve özgürlükçü bir yapıdaydı. Hasan Sabbah ve yoldaşlarının 10.yy‘da Alamut Kalesi‘nde örgütlenmesi, burada “Dai“lerin yetişmesi, ki bunlar insanın ve doğanın merkez alındığı bu anlayışı kitlelere yaymak üzere çalışan misyonlerlerdi, bu sürecin bir parçasıdır. Hünkar Bektaş Veli’nin benimsediği bilgide buraya dayanmaktadır ve bu denklemde okunduğu taktirde farklı pencereleri açmaktadır. Nitekim, daha sonra Osmanlı devletinin Balım Sultan ile geliştirdiği “Bektaşilik“ Hünkar’ın bilgisi ile özdeş olmaktan öte, merkezileşen devletin hüküm sahasını denetim ve kontrolü altına alma çabaları egseninde değerlendirilmelidir. Özellikle, devlet yönetimlerinin İslam içerikleriyle idare edildiğini düşünürsek, bu olgunun bir kez daha altı çizilmiş olacaktır. Örneğin, birçok araştırmacı gibi, Sosyolog Ahmet Taşğın’da İran ve Osmanlı devletlerinin arasındaki münasebetlerin siyasi ve iktisadi sebeplerinin olmasına karşın, politik dilleri ve örgütlemeleri din (Şii ve Sünni ortodoks) ile vukuvbuluyordu[4] Nitekim, Baba-i Ayaklanmaları (13. yy.), Kızılbaş Ayaklanmaları (15./16.yy), Celal-i Ayaklanmaları (17.yy.) çiftçi ayaklanmaları olarak sosyoekonomik ve sosyopolitik bir zeminde değerlendirilmelidir.

İslam bu dönemlerin devlet paradigmasının dili ve ideolojik çeperi olduğundan, egemen yönetimlere karşı aynı minvalde cevaplar geliştiriliyordu. Yani İslam’ı direk hedef alan hareketler direk ölüm cezalarıyla karşılık buluyordu. Böylesi bir otoritenin karşısında, yine, Kızılbaş geleneği içinde büyümüş ve harmanlanmış Şah İsmail kendi iktidar sahasını oluşturuken, Osmanlı devletinin Sünni Ortodoks devletine karşı, Şii Ortodoks bir devleti siyaseten yerleştirdi.[5] Bugün Alevilerin kutsal kitabı kabul edilen “Buyruk“ (ki aslında Risalelerden oluşur) bu dönemde kurulan ‘İhtisası Mahsusa’nın bir ürünüdür. Amaç, Anadolu’da yaşayan toplulukları kendi iktidar ve hüküm sahasına dahil etmek üzere örgütlemekti.

Çok kısa ve kabaca ifade ettiğim bu bölümde gelmek istediğim nokta şudur: İslam tarihi de son derece siyaseti içinde barındıran bir karaktere sahiptir.

Özellikle 19.yy’dan itibaren İkinci Mahmut ile birlikte Osmanlı devlet otoritesini daha merkezi bir hale getirmek için, bir nevi “devlet içinde devlet“ olan Hünkar’ın bektaşiliğinden farklı bir bektaşiliği içeren Yeniçeri Ocağını lağvetmeyi gerekli görmüştür.[6] Bu dönemde „vatandaş“ profilini daraltılmış olarak “Türk-Sünni-İslam“ olarak tanımlayan devletin bu tanımlamasına sığmayanlar “Alevi“ (“güruh-ı Alevi ve refâfız“, “güruh-ı mekrûha“, “erbâb-ı rıfz ve ilhâd“ vs.) olarak tanımlandı. Kızılbaşlar ile şehirlerde devletin içinde yerlerini almış fakat süreç içinde ayrı bir otoriteyi geliştirmiş olan Bektaşileri “özdeşleştirerek“ merkezileşmek ve otoriteyi derinleştirmek isteyen devlet, bunu “Sünni-İslam etrafında öbeklenen bir ortodokslaşma“ (“Sünni endoktrinasyon“[7]) ile yapmak istedi. Dolayısıyla, “Alevi“ tanımlaması oldukça modern ve dışarıdan atfedilmiş bir tanımlamadır.

Yine hızlı bir geçiş yaparak, “İslam Aleviliği“ tanımının da Avusturya İslam Yasası kaynaklı yeni bir tanımlama olduğunun altını çizmek gerekir.

Bir yandan Cumhuriyetçi Eğitim Vakfı (CEM) minvalli Osmanlı devleti kökenli bir proje olan „Makbul Alevilik“ yaratma gayretleri günümüzde aynı biçimlerde devam ettiğini zaman içinde daha net görebiliyoruz. Sözü geçen çağrıda da kullanılan dil ve üslup son derece bu paradigma dahilindedir. Bu “Makbul Aleviliği“ kabul etmeyenleri “fitne“ yapmakla suçluyorlar. Alevi hareketlerini eleştirel ve tarihi kontekstlerde değerlendirmeyi doğru bulanlara “hakaret ettiklerini“, “iftira attıklarını“ söylüyorlar. Oysa ki Alevilikler, okumamış, araştırmamış, sorgulamamış, tarihi, felsefi ve sosyolojik bilgilerden yoksun olanlara bırakılmayacak kadar derin ve zengin bir mirasa sahiptir. Anlaşılıyor ki, bu çağrıyı kaleme alan “Dedeler“ Alevilerin kendilerini eğitmelerine, soru sormalarına, eleştirel duruşları geliştirmelerine, okumalarına, aydınlanmalarına karşıdırlar. Öyle görünüyor ki, bunlar ortodoksiyi yeğleyen bir boyutta seyretmeyi tercih ediyorlar. Oysaki, Alevi öğretisi bilimi, doğayı, yaşamı, dönüşüm ve değişimi esas alır.

Dedelerin soy şecerelerinin de bir tarihi vardır. Özellikle 17.yy’a ait olan Osmanlı mühürleriyle bezenmiş bu şecerelerin tarihi kontekstleri de artık bilinmektedir. Alevi öğretisi İnsan-ı Kâmil olma yolunu anlatır. Bu yolda süreçlerden geçilir. Geçilen bu süreçlerde yola ikrar vermiş Talipler, Dedeler ve Analar (!) tarafından destek ve yoldaşlık görürler. Yolda bu yarenliği yapacak olan inanç önderleri “bilge insanlar“ olmalıdırlar. Daima kendilerini eğitmeli ve Taliplerin ve onların içinde bulundukları yaşam koşullarına daima cevaplar yaratabilmelidirler. Özellikle, yeni kuşaklar ‘kendisini soy endeksli gerekçelendiren tabî bir otoriteyle‘ ifade eden Dedeleri kabul etmiyorlar.

İslam’ın günümüze dek domine ettiği bir coğrafyada daima mualif bir tarafta olan Alevi toplumları ve onların öğretisi neden bugün ısrarla İslam kalıbının içinde eritilmeye çalışılıyor? Tarihten de okuyabildiğimiz üzere “makbul vatandaş“ dedikleri, Sünni veya Şii vatandaş oluyordu ve Aleviler daima devletin ihtida politikalarıyla “sünnileştirilmeye“ veya “şiileştirilmeye“ (İran’da Kızılbaşlık yasaktır), yani devlet düzenini ve denetimini sağlamak üzere, “müslümanlaştırılmaya“ çalışılan bir grup olarak görülüyordu.

Tarihten okuduklarımızla baktığımız zaman, bu sürecin ve süreçlerin bir sonucu olarak meydana gelmiş bu “İslam Aleviliğini“ bir sosyolojik gerçeklik olarak kabul etmek durumundayız. Ancak bütün Alevilikleri buranın üzerinden İslam kalıbına yerleştirme ve orada eritme girişimlerine karşı gelmek, Alevi öğretisinin esas değerlerini korumak anlamına da gelmektedir. “Hak-Muhammed-Ali“ üçlemesi zâhirde tıkanarak İslam yöneticilerini kutsarken, takiyesi bâtında “Hak-Evren-İnsan“ üçlemesini kasteder ve kutsar. Alevilik salt 12 İmamların biyografik tarihlerine sıkıştırılamayacak kadar geniş bir yelpazeye sahip bir halk hareketidir. Bu hareket tekçi, ortodoks ve hiyerarşik anlayışlara karşı dururken, insanı ve yaşamı merkez alan bir dünya görüşü ile semavi dinler ile değil ortodokslaşmamış halk inanç sistemleriyle okunursa daha doğru cevapları beraberinde getirecektir. İnançlar geçişken, değişken ve gelişken olurlarken, din dediğimiz olgu sınıfsal bir zemine sahip, hiyerarşik, kutuplaştırıcı, ortodoks ve herşeyden önce dogmatiktir.[8]

İnsan-ı merkez alan Alevi anlayışı, öğretisini bir nevi “ruhban sınıfına“ bırakılmayacak kadar “Can anlayışı“ odaklıdır. Can’ın esas olduğu bir öğretide bir grubun ‘kendini salt soya bağlayarak oradan bir otorite sağlama umudunu‘ kabul etmez. Alevi öğretisi “rızalık“ ilkesinde, yoldaşlığı ve yarenliği arzeder. Alevi canlarının olduğu heryerde siyaset, tarih, inanç ve insana ve yaşama dair herşey vardır. Çünkü Alevi öğretisi yaşayan ve dünyevi bir öğretidir. Mevcut kalıplara sıkıştırılmaya çalışılan fakat oralara sığmayan Alevilikler özgün bir konumda ve yapıdadır. Problem de, denetim ve kontrol amaçlı tekleştiren devlet modellerinin bu özgünlüğü kabul edemeyişinde yatmaktadır. Egaliter (eşitlikçi) yapılar insanlık tarihi boyunca yok edilmeye mahkum kılınmıştır. Alevilikler ise günümüze dek direnmeyi başarabilmiştir. Kendisinin varoluşunu tehdit eden saldırılarda bu direniş gücüyle orantılıdır.

Son olarak, arkasında ciddi bir devlet aklı olan “İslam Alevi“ yöneticilerinin gerekli olan kitle sayısını yaratma girişimlerinde olduğunu, Avusturya devlet yetkilileriyle yapmış olduğumuz görüşmelerden biliyoruz. Aynı devlet yetkilileri, “madem öyle, İslam Alevilerine vermiş olduğumuz tanınmayı geri çekelim ve bu hakkı size verelim“ saçmalıklarına kendimizi yem etmeyecek kadar onurlu olduğumuzunda altını çizmek istiyorum. Her koşulda, Alevi topluluklarını birbirine karşı kutuplaştırma çabaları, ancak “fillerin“ işine yaramaktan öteye geçmeyecek olduğununda fevkalade bilincindeyiz…

Zeynep Arslan
11.04.2019

[1] Bulut 2018 (4. Baskı): 30-33.
[2] A.g.e: 126.
[3] İsmaililer Musa-i Kazım’ın büyük kardeşi İsmaili İmam kabul etmişlerdir. İsmail’in bâtıni hareketlerle bağlantıları vardı. A.g.e. 81 ve 106.
[4] Taşğın 2004; 2009.
[5] Arslan 2016; Arslan 2018.
[6] Tulaşoğlu içinde Çakmak/Gürtaş 2015: 165-185.
[7] Tanımlama için bkz. A.g.e.
[8] “Din” ve “İnanç” arasındaki farklılık için bkz. Luhmann 2002.

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